Satzung des Fußballvereins Rot-Weiß Birkenhof-Eschenried

Gegründet 1962

§ 1

Der Verein führt den Namen „Fußballverein Rot Weiß Birkenhof“ und hat seinen Sitz in Eschenried. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Dachau eingetragen.

§ 2

Der Verein ist Mitglied des Bayer. Fußballverbandes (BFV) im Bayer. Landessportverband und damit Mitglied des Deutschen Fußballbundes (DFB).

§3

a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung 1977 (AO 1977). Eine Änderung des Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem BLSV, den Fachverbänden seiner Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.  Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Fußballsports, im einzelnen durch:

Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen

Instandhaltung des Sportplatzes und des Vereinsheimes, sowie der Turn- und Sportgeräte.

Durchführung von Versammlungen und sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen.

b) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

c) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

d) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen  begünstigt werden.

e) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 4

Mitglied kann jeder werden, der schriftlich oder mündlich beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann versagt werden, wenn die Einstellung des Bewerbers sein Einfügen in die Gemeinschaft der Mitglieder nicht erwarten lässt. Bei Versagen der Aufnahme besteht keine Verpflichtung zur Angabe der Gründe. Vom Beginn der Mitgliedschaft an unterliegt das Mitglied der Beitragspflicht und unterwirft sich den Satzungen und Ordnungen des Vereins sowie der Sport- und Fachverbände. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

2. Der Austritt ist schriftlich zu erklären, mit dem Eintreffen der Austrittserklärung enden vorbehaltlich der Erfüllung der Bestimmen über Beiträge, die Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft.

3. Ein Mitglied kann vom Verein ausgeschlossen werden,

a)  wenn die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft (§4) nicht mehr gegeben sind,

b) bei vereinsschädigendem Verhalten  innerhalb und außerhalb des Vereins,

c) wenn das Mitglied trotz Mahnung und Androhung des Ausschlusses mit der Bezahlung des Beitrags oder sonstiger vom Verein festgelegter Abgaben im Rückstand ist.

Vor der Entscheidung über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens vier Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter Nennung der Gründe schriftlich bekannt zu geben. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann unter Einhaltung einer Frist von einem Monat die Mitgliederversammlung angerufen werden.

Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ist dem durch den Vorstand ausgeschlossenen Mitglied die Benützung der Vereinsanlagen untersagt.

§ 6

Vereinsorgane sind:

a) der Vorstand

b) der Vereinsausschuss

c)  die Mitgliederversammlung.

§ 7

Der Vorstand besteht seit dem 16.3.2000 aus dem

1 Vorsitzenden

2  Stellvertretern

1  Kassenwart

1  Schriftführer

1  Abteilungsleiter Fußball

1  Technischer Leiter

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Zur Gültigkeit der Wahl müssen die Kandidaten mindestens die Hälfte der Stimmen der Anwesenden auf sich vereinigen. Ist beim ersten Wahlgang infolge mehrerer Kandidaten nicht die Hälfte der Stimmen erreicht worden, so ist zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigten, eine Stichwahl durchzuführen.

3. Der Verein wird vom 1. Vorsitzenden oder den zwei Stellvertretern jeweils alleine, im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

4. Der Vorstand hat alle Aufgaben wahrzunehmen, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Im obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.  Er kann sich für die laufende Tätigkeit eine Geschäftordnung geben.

5. Der Vorstand kann von jedem einzelnen Vorstandsmitglied einberufen werden.

6. Der Vorstand ist nur beschlussfähig wenn der 1. Vorsitzende oder die 2 Stellvertreter anwesend sind.

7. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen.

§ 8

Vereinsausschuss/Vereinsbeirat

1. Den Vereinsausschuss bilden:

a) die Vorstandsmitglieder

b) sämtliche Abteilungsleiter.

c) Vereinsbeirat (bis zu drei Vereinsmitglieder)

2. Der Vereinsausschuss tritt mindestens viermal im Jahr zusammen, ansonsten nach Bedarf oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied einberufen und geleitet.

 3. Der Vereinsausschuss berät den Vorstand und übermittelt ihm Vorschläge und Beschwerden aus den Reihen der Mitglieder. Er soll zwischen Vorstand und Mitgliedschaft sowie zwischen den Mitgliedern in Vereins  Angelegenheiten vermitteln und schlichten. Er ist verpflichtet, für die Einhaltung und Ausführung aller Bestimmungen der Satzung  und der Geschäfts- Haus- und Platzordnung Sorge zu tragen.

4.  Durch Beschluss kann der Vereinsausschuss weitergehende Einzelaufgaben   an Ausschussmitglieder übertragen.

5. Der Vereinsbeirat ist berechtigt, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen, hat dort  jedoch nur eine gemeinsame  Stimme.

6. Der Vereinsbeirat wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

§ 9

Mitgliederversammlung:

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Sie ist ferner auf den Beschluss des Vorstandes oder, wenn ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe darauf anträgt, einzuberufen (außerordentliche Mitgliederversammlung). Die Versammlung beschließt über den laufenden Beitrag, sowie Geld- Sach- und Arbeitsleistungen, die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstandes, die Bildung und Auflösung von Abteilungen, über Änderung und Ergänzung der Satzung, sowie in allen Angelegenheiten, soweit nicht nach der Satzung ein anderes Organ zuständig ist, über alle Anträge, die auf der Tagesordnung stehen.

Dringlichkeitsanträge kommen nur dann zur Beratung und Abstimmung, wenn dies die Versammlung mit zwei Dritteln Mehrheit beschließt.

Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder, die am Tag der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben, beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit, soweit die Satzung oder das Gesetz nichts anderes bestimmen. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 10

Das Geschäftjahr erstreckt sich vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Kalenderjahres. Für das laufende Geschäftjahr erstellt der Vorstand alljährlich eine Jahresabrechnung, in der alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins nachgewiesen und von den Revisoren geprüft sind. Zur Prüfung der Jahresrechnung sowie zur laufenden Prüfung der Kassenführung des Vereins sind von der Mitgliederversammlung mindestens zwei Mitglieder als Revisoren zu wählen. Die Revisoren werden für die Dauer der Wahlzeit des Vorstandes gewählt und dürfen keinem anderen Vereinsorgan angehören. Wiederwahl ist zulässig.

§ 11

Der Verein, seine Vorstandsmitglieder und die weiteren Personen, welche Vereinsaufgaben wahrnehmen, haften nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder, Jugendliche oder sonstige Personen bei der Ausübung des Sportes, bei der Benützung der Anlagen und Einrichtungen des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen gedeckt sind.

§ 12

Die Änderung oder Ergänzung der Satzung durch die Mitgliederversammlung bedarf der Zustimmung von drei Viertel der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Anträge auf Änderung oder Ergänzung der Satzung dürfen nicht nachträglich auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung gesetzt werden.

§ 13

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck mit einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine drei Viertel Stimmenmehrheit notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben. Im Falle der Auflösung ist das Vermögen dem Bayer. Landes-Sportverband oder im Fall dessen Ablehnung der Gemeinde Bergkirchen  mit der Maßnahme zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden.

§ 14

Die Satzung wird mit der Eintragung im Vereinsregister wirksam. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 16.03.2000 außer Kraft. Jedem Mitglied soll ein Exemplar der Satzung ausgehändigt werden.

§ 15

Vergütungen für die Vereinstätigkeit

 1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

 2. Bei Bedarf können Verein- und Organämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich gegen Zahlung einer  pauschalierten Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EstG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.

3. Die Entscheidung über eine entgeltliche jähr­liche pauschale Tätigkeitsvergütung nach § 3 Nr.26a EstG (Ehrenamtspauschale) nach      Absatz (2) trifft der Vorstand

4. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer  Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EstG (Ehrenamtspauschale) zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

Eschenried, 19.03.2013

1.Vorstand                                                                                        Schriftführer