FV RW Birkenhof – Mit 4:2 gewannen die Gäste am Ende verdient in Markt Indersdorf und dennoch war es das alte Leid, das Coach Benjamin Lexa so unsägliches Kopfzerbrechen bereitete:

„Wir können mit veränderten Situationen nicht umgehen. Wir bringen einen eigentlichen toten Gegner immer wieder ins Spiel zurück. Es ist unfassbar!“   Was er meinte war vor allem die Phase nach dem Führungstor von Danny Hahne, das von Peter Auburger mustergültig vorbereitet wurde: „Danach haben wir abgeschaltet, als wäre alles bereits gelaufen.“ Folgerichtig fiel auch noch vor der Pause der Ausgleich für die Gastgeber.   Nach dem Wechsel dann ein ausgeglichenes Spiel, in dem Masuch Glück hatte, dass ein 30- Meter- Kunstschuss nur ans Gebälk knallte.

Die Führung für Birkenhof markierte erneut Danny Hahne, nach einem Traumzuspiel von Zlatan Blaskovic. Als nur kurze Zeit später Peter Auburger auf 3:1 stellte, schien das Spiel gelaufen, aber Indersdorf kam zurück und brachte mit dem Anschlusstreffer nochmals Unruhe ins Geschehen.

Erst der Schlusspunkt von Stefan Heddrich und der Schlusspfiff des ordentlich leitenden Ersatzschiedsrichters setzten den Qualen des Trainers ein Ende: „Da musste die Anspannung dann raus. Wir müssen einfach ein 3:1 dann mal nach Hause bringen. Das ist mir nicht erklärlich und darüber werden wir auch im Laufe der Woche sprechen.“ Was wichtig sein dürfte, denn mit Türk Dachau kommt eine Mannschaft nach Eschenried, die ohne Zweifel Aufstiegsambitionen hat und sich nicht leicht geschlagen geben dürfte.