Spitzenspiel endet mit gerechtem Remis

Für B- Klassen- Niveau war es das erwartet hochklassige Spitzenspiel zwischen dem TSV Gerberau und den Rot Weißen aus Eschenried.

Von Beginn an dominierten die Gäste und waren zielstrebiger in Richtung Tor. „Das Ziel war es aus einer sicheren Ordnung heraus schnell den Weg zum gegnerischen Tor zu finden.“, sagte Benjamin Lexa. „Das ist uns anfangs außergewöhnlich gut gelungen.“

Der erste kleinere Bruch kam ins Spiel als Matthias Paunert nach einem üblen Foul mit einer Hüftverletzung vom Feld musste. Als dann Gerberau auch noch einen von Tobias Masuch verschuldeten Foulelfmeter zugesprochen bekam, verloren die Birkenhofer in der Folge erstmals völlig die Orientierung. Der Elfmeter wurde zwar noch vergeben, aber die logische Konsequenz war nur zwei Minuten später dennoch der Führungstreffer für die Gastgeber durch einen Fernschuss der Marke „Geniestreich“ durch Mirso Rastic.

Mit dem Pausenpfiff gelang Birkenhof der verdiente Ausgleich. Nach einer Freistoßflanke von Özgür Bingöl war es Florian Erhard, der zum 1:1 einköpfte.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: die Gäste mit Feldvorteilen, aber Gerberau nutzte kleinste Fehler eiskalt aus. So war es Maximilian Szelag, der nach einem Fehler von Thomas Lorenz die 2:1- Führung erzielte.

Birkenhof kam dann offensiver daher und so auch zu klarsten Torchancen. Allerdings vergaben sowohl Danny Hahne, als auch Matthias Urban und Thomas Rabl größte Möglichkeiten.

Der Ausgleich dann durch einen, der es sich verdient hatte. Stefan Heddrich fasste sich aus 16 Metern ein Herz und traf nach längerer Verletzungspause zum 2:2- Endstand.

In den Schlussminuten wurde schließlich noch Özgür Bingöl nach wiederholtem Foulspiel vom gut leitenden Stefan Födö mit gelb-rot vom Platz gestellt.

Alles in allem war es aber ein faires Spitzenspiel mit einem gerechten Ergebnis.

 

 

Unser Stockschützen Vatertag bei Frühschoppen

 

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Ein hartes Stück Arbeit

Das hatte man sich sicher etwas leichter vorgestellt gegen die Gäste aus Riedmoos. Vor allem nach der frühen Führung durch Andreas Erhard schien das Spiel aus Sicht der Roten schnell in die richtige Richtung zu laufen.

„Wir haben die ersten Minuten unser Pressing stark ausgespielt!“, sagte Benjamin Lexa. „Das war der Plan!“

Doch der Faden ging in der Folge etwas verloren und Riedmoos kam von Minute zu Minute besser ins Spiel. Bereits in Durchgang eins war es Tobias Masuch zu verdanken, dass es mit einer Führung in die Pause ging. Bei einem alleine auf ihn zustürmenden Gästeangreifer vereitelte er mustergültig den Ausgleich.

 

In Halbzeit zwei kamen die Gäste dann noch besser auf. Doch mitten in die Drangphase bereitete der eingewechselte Zlatan Blaskovic per Freistoss das 2:0 durch Matthias Paunert vor.

Als dann aber ebenfalls per Standardsituation der Anschlusstreffer fiel, begann einmal mehr das große Zittern.

„Positiv ist, dass wir uns dagegen gestemmt haben.“, schilderte Benjamin Lexa seine Eindrücke. „Das Negative ist natürlich, dass wir es überhaupt zugelassen haben Riedmoos nochmal ins Spiel kommen zu lassen.“

Denn vor allem in der Phase nach dem Ausgleich rettete Tobias Masuch ein ums andere Mal den Sieg, dessen war sich auch Benjamin Lexa bewusst: „Der Torwart gehört nun mal zur Mannschaft und in der B- Klasse haben wir den Besten. Das wissen wir, dafür muss man sich nicht entschuldigen.“

Für die Entscheidung sorgte dann mit dem Schlusspfiff Daniel Gioviale mit einem Traumtor aus 25 Metern. Einmal mehr mustergültig eingeleitet von Danny Hahne, der sich immer mehr zum Vorbereiter entwickelt.

Nun wartet in eineinhalb Wochen das Spitzenspiel in Gerberau, auf dass man sich freut, das aber angesichts der zurückliegenden Leistungen sicher auf das eine oder andere Fragezeichen in den Planungen von Benjamin Lexa aufwirft

Birkenhof lässt Punkte in Dachau liegen

Die mit 6 Mann aus dem Kader der ersten Mannschaft vom vorigen Sonntag angetretenen Dachauer waren zunächst frischer und griffiger. So war es keine Überraschung, dass sie früh mit 1:0 in Führung gingen. Bei einem gut platzierten Kopfball war Tobias Masuch machtlos.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte eines eher höhepunktarmen Spiels kamen die Gäste besser ins Spiel, Thomas Rabl aber vergab zwei gute Tormöglichkeiten.

Danny Hahne war es dann, der Matthias Paunert punktgenau bediente, sodass dieser nur noch einschieben musste. Mit dem 1:1 ging es dann in die Kabine.

Nach der Pause dann ein ähnliches Bild. Birkenhof blieb die überlegene Mannschaft, AEG aber vor allem bei Standards immer gefährlich.

Den größten Hochkaräter hatten dennoch die Roten. Thomas Lorenz war es, der alleinstehend vor dem Tor verpasste.

Am Ende mussten beide Mannschaften mit dem Punkt leben, auch wenn es für Birkenhof sicher zu wenig war für die gehobenen Ansprüche.

Thomas Rabl und Andreas Erhard mit Sahnetag

Sichtlich nachdenklich verschwand Trainer Benjamin Lexa in der Halbzeit des Spiels bei der SpVgg Kammerberg II in der Kabine, wohlwissend dass es eines Plans bedarf die drückende Überlegenheit der Gastgeber zu unterbinden.

Der Plan war an diesem Nachmittag schnell gefunden: Thomas Rabl und Andreas Erhard.

Doch eines nach dem Anderen. Früh ging Kammerberg nach einem Stellungsfehler in der Birkenhofer Defensive mit 1:0 in Front.

„Auch wenn wir sicherlich selbst auch die eine oder andere Torchance hatten, hatten wir dennoch in der ersten Halbzeit große Probleme Zugriff zu finden.“, schilderte Lexa den Spielverlauf. Beide Teams vergaben hochkarätige Einschussmöglichkeiten und so ging es mit dem knappen Ergebnis in die Pause.

Nach dem Wechsel dann ein verändertes Bild, für das wie bereits beschrieben hauptsächlich die Einwechselspieler verantwortlich zeichneten. Zunächst setzte sich Rabl auf rechts blendend durch, seine Hereingabe legte dann der ebenfalls eingewechselte Andreas Erhard uneigennützig auf Hahne quer, der zum Ausgleich einschoss.

Nur kurze Zeit später wurde Rabl dann im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Florian Erhard souverän. Das Spiel war gedreht.

Und als dann auch noch Rabl eine Andreas Erhard- Flanke mit einer Willensleistung zum 3:1 verwertete schien das Spiel gelaufen. Allerdings nur bis vier Minuten vor dem Ende, als Kammerberg nach einer Standardsituation nochmal herankam.

„Da haben wir uns das Leben nochmal selbst schwer gemacht.“, sagte Benjamin Lexa nach dem Abpfiff. „Zum Glück haben wir es dann über die Zeit gebracht. Ich denke, wir wollten es heute einfach ein paar Prozent mehr als der Gegner, dem man trotzdem ein großes Kompliment machen muss. Das war eine gute Leistung.“

Am Donnerstag steht nun das Nachholspiel gegen AEG Dachau an, bei dem Lexa auch an die Fairness des Gegners appelliert: „Wir haben der Spielverlegung aufgrund des griechischen Osterfestes zugestimmt. Ich hoffe, dass dem Rechnung getragen wird und wir auch wirklich nur gegen eine zweite Mannschaft antreten. Das wäre eine schöne Abwechslung und sicherlich sportlich fair.“

Wie es kommt, wird man aber wohl erst am Donnerstag um 18:30 Uhr wissen.